SHIVA - Stratospheric Ozone: Halogen Impacts in a Varying Atmosphere

Public outreach

Press Reports

Küstengewässer produzieren in großem Ausmaß ozonschädliche Halogenverbindungen

press release by Universität Heidelberg

Ergebnisse einer internationalen Feldmesskampagne unter Koordination von Heidelberger Umweltphysikern
Die Küstenbereiche des tropischen Westpazifik produzieren in großem Ausmaß natürliche Halogenverbindungen, die die Ozonschicht schädigen können. Das zeigen erste Ergebnisse einer Feldmesskampagne, die im südchinesischen Meer im Rahmen des internationalen Forschungsprojekts SHIVA durchgeführt wurde. Die Wissenschaftler des interdisziplinären Projekts, dessen Gesamtkoordination beim Institut für Umweltphysik der Universität Heidelberg liegt, untersuchten im November und Dezember 2011 auf den Hoheitsgebieten von Malaysia, Brunei und den Philippinen die ozeanischen Quellen und atmosphärischen Transportwege der natürlichen Chlor–, Brom– und Jodverbindungen. Die Halogene Chlor, Brom und Jod gehören zu den sogenannten ozonabbauenden Stoffen. Mikroorganismen wie Makroalgen und Phytoplankton bilden natürliche Halogenverbindungen und geben diese in die Luft ab. Das Projekt SHIVA geht der auf Forschungsergebnissen der Heidelberger Umweltphysiker beruhenden Vermutung nach,

complete press release by University of Heidelberg
homepage University of Heidelberg
This news article is also available at www.alphagalileo.org

Der tropische Ozean beeinflusst die Ozonschicht

press release by IFM–GEOMAR

– Messungen Kieler Meeresforscher im südchinesischen Meer verliefen erfolgreich –
01.02.2012/Kiel. In Küstenbereichen des tropischen Westpazifiks werden große Mengen an natürlichen Halogenverbindungen produziert, die die Ozonschicht in der Stratosphäre schädigen können. Das zeigen erste Ergebnisse einer Expedition Kieler Meeresforscher mit dem Forschungsschiff SONNE Ende 2011. Die Expedition war Teil des EU-Projekts SHIVA. Das Protokoll von Montreal war 1989 ein Meilenstein internationaler Umweltabkommen. Knapp 200 Staaten verpflichteten sich darin, die Emissionen industriell hergestellter ozonabbauender Substanzen wie Fluorchlorkohlenwasserstoffe (FCKW) zu begrenzen. Ziel war, die Ozonschicht der Stratosphäre zu schützen, damit sich das damals bereits bestehende Ozonloch wieder schlie-ßen kann. Doch auch mehr als 20 Jahre nach Inkrafttreten des Protokolls existiert das Ozonloch weiterhin. Das liegt vor allem

complete press release by IFM-GEOMAR
homepage IFM-GEOMAR

Schädigen Halogenverbindungen aus natürlichen Quellen die Ozonschicht?

press release by Universität Heidelberg

Internationale Feldmesskampagne in Malaysia unter Koordination der Universität Heidelberg
Zum Schutz der Ozonschicht wurde vor mehr als 20 Jahren die industrielle Produktion von Fluorchlorkohlenwasserstoffen (FCKW) verboten. Aufgrund von Forschungsergebnissen der Umweltphysiker der Universität Heidelberg vermuten Wissenschaftler allerdings, dass die Ozonschicht eventuell auch durch natürliche Chlor, Brom- und möglicherweise Iodverbindungen geschädigt wird, die vor allem in den Küstenbereichen der Ozeane von Wasserpflanzen und Mikroorganismen gebildet werden. Diese Vermutung, die inzwischen auch von anderen Ergebnissen gestützt wird, soll eine internationale Feldmesskampagne im südchinesischen Meer im Rahmen des unter anderem von der Europäischen Union geförderten Projekts SHIVA klären. Das Institut für Umweltphysik der Universität Heidelberg hat die Gesamtkoordination des mit insgesamt 10 Millionen Euro geförderten Projekts übernommen, an dem rund 130 Wissenschaftler aus 17 Institutionen in Europa und Malaysia beteiligt sind. Die Messungen...

complete press release by University of Heidelberg
homepage University of Heidelberg

Schädigen Halogenverbindungen aus natürlichen Quellen die Ozonschicht?

press release by DLR

Einsatz des DLR-Forschungsflugzeugs Falcon in Malaysia
Neben Fluorchlorkohlenwasserstoffen (FCKW), deren industrielle Produktion durch internationale Abkommen verboten wurde, können möglicherweise auch natürliche Chlorund Bromverbindungen die Ozonschicht schädigen. Diese Spurengase werden unter anderem in den Küstenbereichen der Ozeane durch Wasserpflanzen wie Seegras und Makroalgengebildet und in die Luft abgegeben. Im tropischen Westpazifik werden besonders starke Quellen dieser Verbindungen vermutet. Die Rolle dieser natürlichen Halogenverbindungen beim Ozonabbau ist jedoch weitgehend unerforscht. Welche Schäden können sie der Ozonschicht in einem sich verändernden Klima jetzt und in Zukunft zufügen? Welche chemischen Wechselwirkungen gibt es mit anderen Emissionen, zum Beispiel des Luftverkehrs? Diesen Fragen gehen Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) gemeinsam mit vielen Partnern aus Europa und Malaysia im Projekt SHIVA (Stratospheric ozone: Halogen Impacts in a Varying Atmosphere) nach. Das DLRForschungsflugzeug Falcon wird dazu

complete press release by DLR

Schädigt der Ozean die Ozonschicht?

press release by IFM-GEOMAR

– Kieler Meeresforscher beteiligen sich mit dem Forschungsschiff SONNE an internationaler Messkampagne im Südchinesischen Meer –
04.11.2011/Kiel. Trotz internationaler Abkommen zum Schutz der Ozonschicht schließt sich das Ozonloch erwartungsgemäß nur sehr langsam. Vorhersagen über die weitere Entwicklung sind unter anderem deshalb sehr schwierig, weil die Rolle von Spurengasen natürlichen Ursprungs beim Ozonabbau noch unbekannt ist. Mit einer umfangreichen Messkampagne im Südchinesischen Meer wollen Wissenschaftler aus Europa und Malaysia diese Prozesse genauer untersuchen. Ein zentraler Teil der Kampagne sind Messungen am Übergang von Meer und Atmosphäre. Ausgeführt werden sie mit dem deutschen Forschungsschiff SONNE unter Fahrtleitung des Kieler Leibniz-Instituts für Meereswissenschaften

complete press release by IFM-GEOMAR

Ozeane und Ozonloch

press release by IFM-GEOMAR

Internationales Planungstreffen zu Ozon abbauenden Prozessen in Kiel
07.01.2011/Kiel. Viele haben das Problem des stratosphärischen Ozonabbaus, auch unter dem Schlagwort „Ozonloch” bekannt, schon abgehakt. Zwar wurde die Emission von Fluorchlorkohlenwasserstoffen (FCKW) begrenzt, aber immer noch gelangen viele Ozon abbauende Substanzen in die Stratosphäre. Neben den durch menschliche Aktivitäten produzierten Stoffen, sind dabei auch natürliche Substanzen, die aus dem Ozean stammen, relevant. Im Rahmen des EU Projektes SHIVA (Stratospheric Ozone: Halogen Impacts in a varying Atmosphere) versuchen Wissenschaftler ...

workshop_participants
participants of the workshop
photograph: A. Villwock, IFM-GEOMAR.

complete press release by IFM-GEOMAR (PDF, 0.2MB)
Homepage IFM-GEOMAR

Report on Transbrom workshop in Kiel on 16th November 2010 (German)

Am IFM-GEOMAR diskutieren Wissenschaftler interdisziplinär den Einfluss natürlicher Spurengase auf den Ozonabbau –
16.11.2010/Kiel. Auch wenn die industrielle Produktion von Fluorchlorkohlenwasserstoffen (FCKW) in den 1990er Jahren deutlich reduziert wurde, existiert das sogenannte Ozonloch in der Stratosphäre nach wie vor. Ein gewisser Anteil des Ozonabbaus in unseren Breiten ist bis heute...

read more